Hedwig Fassbender  -  Coaching.  Teaching.  Singing.

 

"I have always loved teaching and I missed it during periods in my life when I was "only" performing. Having the opportunity to work with young singers in the context of a university and singing challenging roles seemed the perfect balance for me.

I started playing the piano at the age of eight, and later I also took organ and viola-lessons. About 12 years old, I started helping others with homework, at 15, I gave my first piano-lessons. During my time as an exchange student in the US, I had my very first voice lessons.

Due to my aspiration to become a concert-pianist, I studied piano and musical education in Cologne – only to discover that singing was my real passion.

The great tenor and musician Ernst Haefliger accepted me into his studio at the Munich Conservatory. I learned a great deal from him, not only in my own lessons, but also by accompanying the other students on the piano. During my last two years in Munich, I was privileged to teach voice to future schoolteachers, choral directors, and cantors at the same institution.

My first engagement in 1982 led me to the theatre in Freiburg (Adam Fischer), where I stayed for three years as a member of the ensemble. Afterwards I moved on to Basel (Armin Jordan).  In 1987, I decided to work as a freelance singer - and accepted a professorship 4 years later:

From 1991-96 I taught at the conservatory in Winterthur/Switzerland, from which I resigned in order to intensively prepare myself vocally for a shift towards more dramatic repertoire. In 1999, I became professor  at the Frankfurt State Conservatory (HfMDK). From 2001-2011 I was the chair of the voice department . In 2011, the department received recognition for its achievements when it was awarded Germany’s most prestigious award for university-level teaching, the Hessian Excellence Prize in Teaching. In 2017, I left the institution to have more time for teaching at Opera-studios and for Coaching other musicians.

 

TEACHING

 

 

THE WORK IN MY STUDIO:

Studying voice means years of hard work. There are no quick “tricks”!

Teaching means developing a singer's own unique sound and finding her/his individual artistic personality, both of which rely on the unique physical build, mental "make-up", and the will to express through music.

The technical foundations of my teaching are flexible, flowing breath, a slender method of vocalization, and a sensible employment of the resonance cavities. The goal is to have created a stable technical framework for complete "artistic permeability," which allows for freedom in artistic and musical interpretation.

It is important to me to demystify the technical aspects of teaching voice. Together with each singer, I strive to create reproducible criteria, which will offer a solid technique, and enable the singer to healthily practice his or her art for many years.

In my opinion, it is obligatory for vocal pedagogues to also be active professionally, as long as it is physically possible. One stays more grounded in reality when one sings in opera productions or on the concert stage oneself. And. besides, the contacts that one has built up over the years, can help the singers you work with to get auditions.

 

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UNTERRICHTEN...

Ich habe immer gerne unterrichtet - als Schülerin gab ich Nachhilfestunden, mein Gesangsstudium finanzierte ich mit Klavierstunden und nachdem ich einige Jahre "nur" gesungen hatte, fehlte mir die Unterrichtstätigkeit. Für meine persönliche Balance brauche ich wohl beides!

Mit 8 Jahren begann ich Klavier zu spielen, später kamen Orgel und Viola dazu. Mit ca. 12 Jahren begann ich Mitschülern bei den Hausaufgaben zu helfen und mit ca. 15 gab ich meine ersten Klavierstunden. Während eines USA-Austauschjahres in der 12. Klasse nahm ich erste Gesangstunden.

Mit dem Ziel Konzertpianistin zu werden, studierte ich als "sichere Grundlage" Musikwissenschaft (Schwerpunkt: Monteverdi) und Schulmusik/Germanistik in Köln - und entdeckte während dieses Studiums, dass ich unbedingt Sängerin werden wollte.

Nach dem ersten Staatsexamen nahm mich 1978 Ernst Haefliger in seine Gesangsklasse an der Münchner Musikhochschule auf.

Ich lernte von diesem großartigen Musiker unendlich viel im eigenen Unterricht und zusätzlich in den Stunden, die ich in der Klasse korrepetierte. In den letzten beiden Studienjahren hatte ich an der Münchner Hochschule einen Lehrauftrag Gesang für Schul- und Kirchenmusiker.

Das erste Engagement führte mich 1982 nach Freiburg (GMD: Adam Fischer), von 85-87 war ich Mitglied im Basler Ensemble (GMD: Armin Jordan) und bin seitdem als Sängerin freischaffend. Dann zog es mich wieder zum Unterrichten: Von 1991-96 unterrichtete ich als Professorin am Konservatorium Winterthur und verließ die Stelle, um mich sorgfältig meinem Fachwechsel widmen zu können. Aber bereits 3 Jahre später folgte ich dem Ruf als Professorin an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt/Main und leitete von 2001 bis 2011 die Gesangsabteilung, die 2011 mit dem Hessischen Exzellenzpreis ausgezeichnet wurde. 2017 verließ ich die Hochschule vorzeitig, um mehr an Opernstudios unterrichten und meine Coaching-Ausbildung zum Wohle anderer Musiker anwenden zu können.

 

 

MEINE GESANGSPÄDAGOGISCHE ARBEIT:

Ein Gesangsstudium bedeutet jahrelange harte Arbeit, es gibt keine schnellen „Tricks“!

Guter Gesangsunterricht hilft jeder Sängerin und jedem Sänger dabei, seinen eigenen unverwechselbaren Klang zu entwickeln und sein individuell stimmiges sängerisches Berufs-Bild zu finden, welches auf seiner Physiognomie, seiner Psyche und seinem Ausdruckswillen beruht.

Technische Grundlagen meines Unterrichts sind ein flexibel strömender Atem, eine schlanke Stimmführung und ein bewusster Einsatz der Resonanzräume. Das Ziel ist ein stabiler technischer Rahmen, der eine vollkommene Durchlässigkeit und Freiheit der musikalisch-künstlerischen Interpretation ermöglicht.

Es liegt mir daran, den technischen Aspekt des Gesangsunterrichtes zu entmystifizieren und gemeinsam mit jedem Sänger reproduzierbare Kriterien zu schaffen, die einen sicheren technischen Halt bieten können und ermöglichen, den Beruf viele Jahre gesund auszuüben.

Ich finde es von großem Vorteil, wenn Gesangspädagogen selber singen, solange dies physisch möglich ist. Man bleibt näher an der Realität, wenn man selber in Opern-Produktionen oder Konzerten singt...,Außerdem kann es hilfreich sein durch den direkten Kontakt zu Intendanten und Operndirektoren ein Vorsingen vermitteln zu können

 

Alle Studierenden, die in den letzten Jahren ihren Abschluss in meiner Klasse gemacht haben, arbeiten erfolgreich im Sängerberuf.

 

 

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