Hedwig Fassbender - Professor of Voice/Coach/Singer-Agent

L. JANÁČEK - JENŮFA -

Kostelnička/ Küsterin/ La Sacristine

 

 

Staatsoper Hannover, Juli 2015 (Kamensek/Visser)

Und als Gast im Ensemble macht Hedwig Fassbender die Küsterin nicht nur mit ihrem herben, nuancenreichen Mezzosopran zur heimlichen Hauptrolle, sondern auch durch ihr differenziertes Spiel. Stefan Arndt - Hannoversche Allgemeine Zeitung

 

Hedwig Fassbender gelingt es höchst überzeugend, die Küsterin zwischen Ordnungs- und Regelbewusstsein und Momenten der Verzweiflung darzustellen, aber partieadäquat immer mit hoher Stimmkultur und -kontrolle. Die kurzen emotionalen Ausbrüche wirken dann umso intensiver.

Bernd Stopka - Online Musik Magazin

 

Tiroler Landestheater Innsbruck 2012    

Im schwarzen Kostüm streng und groß die Küsterin von Hedwig Fassbender, die diese Frauenrolle mit imposanten, nie aufgesetzten Mitteln einer Singschauspielerin plausibel macht.

(TTZ, März 2012)

 

OPÉRA NATIONAL DE BORDEAUX  Mai 2010 (Kamensek/Meyer-Oertel)

Familière du rôle depuis Monte-Carlo, Hedwig Fassbender compose une belle-mère inflexible et terrifiante, jamais caricaturale pour autant, prête aux pires agissements pour conserver la moralité des siens et, paradoxalement, aider Jenufa.

Philippe VENTURINI - Les Echos 12 mai 2010

 

Mireille Delunsch ne rate pas sa prise de rôle(-titre), offrant une incarnation très réussie tant d’un point de vue vocal que théâtral. La Sacristine de la mezzo allemande Hedwig Fassbender se situe au même niveau d’excellence, autoritaire, bien sûr, mais sans doute aussi plus émouvante qu’à l’habitude

Concertonet – Simon Corley 12 Mai 2010

 

Très impressionnante en Kostelnicka, Hedwig Fassbender donne la pleine mesure du personnage de la Sacristine, crevant l’écran par sa voix aux aigus remarquablement nets et projetés, ainsi que par l’émotion transmise à ce personnage tragique rongé par le remords après qu’elle a tué le nouveau-né.

Concertclassic.com- Michel Le Naour 14 Mai 2010

 

OPÉRA DE MONTE CARLO März/April 2008 (Lacombe/Meyer-Oertel)

Einer der Höhepunkt des Festivals war die Oper "Jenufa" von Leos Janacek.

Unter der brillianten musikalischen Leitung von Jacques Lacombe spielten die Philharmoniker von Monte Carlo. Regie hatte der auch in Deutschland bekannte Österreicher Friedrich Meyer-Oertel. Er bot eine auf das Wesentliche beschränkte Inszenierung, fast schauspielhaft, die vor allem auf die beiden Protagonistinnen konzentriert war - auf Hedwig Fassbender als Küsterin, ein atemberaubender dramatischer Sopran, wie geschaffen für diese Rolle.

DEUTSCHLANDFUNK dradio.de  8.4.2008

 

Hedwig Fassbender (La Sacristine), voce di grande spessore, ideale interprete della rabbia violenta e disperata della madre tradita. Franco Soda

 

A coup de phrases courtes, heurtées, crépitantes, osant elle aussi d’ahurissant aigus, Hedwig Fassbender (Kostelnycka) entre en crime comme on entre en religion, articule un récité d’une glaciale et effrayante modernité psychologique, d’une brutalité expressionniste stupéfiante. Entre fistule et scalpel, tout est ici habité, vécu, incandescent.

Christian COLOMBEAU (La Théâtrothèque)  05/04/08

 

Neben einer leuchtenden Barbara Havemann fiel vor allem Hedwig Fassbender als außerordentlich menschliche und zutiefst berührend gestaltende Küsterin auf.- ihre Interpretation ist inzwischen so gereiftt, dass man namentlich im letzten Bild als Zuschauer dem Weinen nahe war. Dies war eine packende und bewegende Studie eines menschlichen Charakters im Grenzbereich der Konflikte. (Orpheus, Juli+August 2008)

 

KOMISCHE OPER BERLIN, November 2005 (Petrenko/Decker)

Als große Gesangstragödin bestätigte sich Hedwig Fassbender erneut, als sie an der Komischen Oper in der Wiederaufnahme der"Jenufa" die Küsterin "war". Diskreter im Spiel (und natürlich mit unendlich mehr Stimme) als ihre Rollenvorgängerin in der Premiere gab die Fassbender eine außerordentlich intensive Charakterstudie eines zunehmend derangierten Menschen innerhalb eines engen Kosmos

kleinbürgerlicher Moral ab, erfüllte mit sparsamen Gesten die Rolle der von ihrer eigenen Moral getriebenen Frau und rührte am Schluß den Zuschauer zu Tränen.

(G. Heinsen, Orpheus 2, 2006)

 

THEATER ERFURT, April 2004

Die Küsterin, HEDWIG FASSBENDER, betritt die Szene und beherrscht sie. Einsam ist sie, verschlossen und dabei mit keiner Faser ihres verwundeten Herzens glücklich. Das ist keine alte Frau in religiösem Wahn. Eine Frau in den besten Jahren verstrickt sich in Widersprüche, zwanghaft muss sie erlittene Qualen weitergeben. Zu solchem Spiel, das man auf Opernbühnen suchen kann, kommt die Gesangskunst der Mezzosopranistin. Klar und gestochen ihre abweisenden Gesten, dann aber auch weich und verletzlich ihre zweifelnden Passagen und die ganze Kraft des Ausbruchs, schicksalshaft fehlgeleitet in den Tod, wo die Einsamkeit nach Leben schreit. Im großen Monolog erreicht ihr Gesang die Sphäre des Unheimlichen.

( Boris Michael Gruh, ORPHEUS, Juni 2004)

 

Diese "Jenufa" passt in das neue Opernhaus von Erfurt. Nicht nur, weil…..zwei fabelhafte Protagonistinnen zur Verfügung stehen.

Neben…. Yveta Matjasova ist es vor allem die mit Hedwig Fassbender endlich einmal "groß" besetzte Küsterin. Mit ihrer konzentrierten, mühelos auffahrenden Eloquenz rückt sie diese tragische Figur auch stimmlich in das Zentrum, in die es die hier oftmals zum Einsatz kommenden "Stars von gestern" meist nur noch darstellerisch wirklich überzeugend schaffen.

(Joachim Lange, OPERNWELT Mai 2004)

 

 

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