Hedwig Fassbender - Coaching/Teaching/Singing

 - Hedwig Fassbender, Mezzosopran

Mit der Herodias in Strauss’ „Salome“, als Interpretin der Kostelnička/Küsterin in Janáčeks „Jenůfa“,  Babulenka in Prokofiews Igrok  konnte sich Hedwig Fassbender als exzellente Singschauspielerin international behaupten. Sie ist aber auch in der zeitgenössischen Musik zu Hause, was sie in der Uraufführung von Peter Eötvös' "Der Goldene Drache" und in Konzerten mit Schönbergs "Pierrot Lunaire" eindrucksvoll unter Beweis stellen konnte.

Sie ist ausgebildete Pianistin und studierte Gesang bei Ernst Haefliger an der Musikhochschule in München. Während fünf Jahren im Festengagement an den Theatern Freiburg und Basel erarbeitete sie sich die meisten Partien des lyrischen Mezzosopran-Fachs (Cherubino, Hänsel, Nicklausse, Idamante, Rosina, Octavian etc.). Seitdem freischaffend, war sie Gast vieler internationaler Produktionen an den Opernhäusern in Paris, Genf, Lyon, Nancy, Frankfurt, München, Bordeaux, Brüssel, Zürich etc. und erweiterte ihr Repertoire auf Rollen wie Carmen, Baba, Mère Marie, Fricka, Herodias, Kostelnička u.a. . 2001 machte sie mit ihrer packenden Interpretation der Isolde am Staatstheater Saarbrücken auf sich aufmerksam und sang seitdem auch Rollen im "Zwischenfach" wie Fremde Fürstin/Rusalka, Marschallin/Der Rosenkavalier, Marie/Wozzeck, Kundry/Parsifal...

Für ihre Interpretation der Sieglinde im „Ring“ in Liège erhielt Hedwig Fassbender eine Nominierung zur „Sängerin des Jahres“.

Sie ist die Isolde der Gesamtaufnahme des Tristan unter Leif Segerstam bei Naxos.

Sie arbeitete unter anderem mit den Dirigenten Adam Fischer, Armin Jordan, Riccardo Chailly, Michail Jurowski, Kirill Petrenko,Vladimir Jurowski, Iván Fischer, Kazushi Ono, Karen Kamensek und  Sebastian Weigle in Inszenierungen von Harry Kupfer, Herbert Wernicke, Robert Carsen, Willy Decker, Jean-Louis Grinda, Laurent Pelly, Nicolas Brieger, Peter Stein, Keith Warner und Richard Brunel.

In den letzten Jahren sang sie u.a.: Herodias/Salome in Genève, Brüssel und Bordeaux, Der Goldene Drache (U.A.) von Peter Eötvös in Frankfurt sowie beim Bregenz Festival, Mrs. Grose/The Turn of the Screw an der Oper Zürich, Kostelnicka in Bordeaux, Monte Carlo, Rpouen und Hannover Gertrud/Hänsel und Gretel an der Oper Frankfurt,  Mrs. Grose/Opéra de Bordeaux,  Babulenka/Der Spieler und Mrs. Sedley/ Peter Grimes in Frankfurt, Zemlinsky/Der Kreidekreis in Lyon. Seit der Spielzeit 2018/19  ist sie künstlerische Mitarbeiterin bei Agence-Massis-Opéra.

Eine Liste mit allen Rollen und Häusern gibt es hier

 

 - Hedwig Fassbender ist eine der erfolgreichsten Gesangspädagogen ihrer Generation:

Von 1999 bis 2017 war sie Professorin an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt und leitete von 2001-2011 die dortige Gesangsabteilung, die 2011 mit dem Hessischen Exzellenzpreis für Hochschullehre ausgezeichnet wurde. Unter den Absolventen ihrer Klasse finden sich etliche herausragende SängerInnen der neuen Generation, darunter Björn Bürger, Ruzan Mantashyan, Sebastian Kohlhepp, Esther Dierkes, Jana Baumeister, Gurgen Baveyan, Samantha Gaul, Stine Marie Fischer,  Kateryna Kasper, Katharina Magiera, Sofia Pavone, Marie Seidler,  Johannes Weiss...  Alle Absolventen finden Sie hier:

 

Meisterkurse gibt sie für das Atelier Lyrique der Pariser Oper, das Opernstudio des Bolshoi-Theaters Moskau, Opernstudio der Oper Zürich (IOS),  Opernstudio der Oper Frankfurt,  Opernstudio Hannover, Young Artists Teatr Wielki Warschau...

2014 entwickelte sie das Konzept für das  "Exzellenz-Labor Gesang", das sich unter ihrer künstlerischen Leitung zu einer renommierten Instanz entwickelt hat.

An ihre Leidenschaft für die Kunstform „Lied“ knüpft die künstlerische Leitung der Liederabend-Reihe „Lied und Lyrik“ im Frankfurter Goethehaus an. 2018 erfuhr auch das Exzellenz-Labor Gesang die Erweiterung auf die Gattung „Lied“. Einspielungen gibt es mit Liedern von Schoeck, Strauss und Zemlinsky.

 

 - Hedwig Fassbender ist Zertifizierter Systemischer Coach und hilft Künstlern, die an einem Wendepunkt ihrer Karriere stehen und/oder die sich auf eine Professur bewerben möchten (Coaching für Künstler).

 

Ihre Töchter sind die Tänzerin Katharina Wiedenhofer und die Schauspielerin Magdalena Wiedenhofer. Eine gemeinsame Produktion ist in Planung

Stand: September 2018

 

 

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